Es ist sicherlich eines der schönsten „Arbeitstage“, wenn Du nach wochenlangem Songwriting im Proberaum endlich ins Tonstudio gehst um Deinen Song professionell produzieren zu lassen. In diesem Beitrag möchte ich Dir meine TOP 3 Tipps geben, damit sich Dein Tag im Tonstudio auch richtig lohnt und Du mit dem Ergebnis richtig zufrieden sein kannst!

Los geht´s!

Tipp #1: Die richtige Vorbereitung

So ein Tag im Tonstudio kann richtig viel Geld kosten. Je „besser“ Du die Aufnahmen haben willst oder je renommierter Dein Produzent sein soll, desto teurer wird der Studiomiete. Logisch. Und trotzdem habe ich als A&R Manager schon zahlreiche chaotische Studiotage erlebt.

Ein Beispiel:

  • Das fängt schon damit an dass die Band zu spät ist. („Sorry waren gestern noch feiern…“), 
  • bis hin zum spontanen neuen arrangieren der Songs („Hey, lass doch lieber hier noch eine Strophe rein setzen“) – nur um sie am nächsten Tag doch lieber wieder raus zu nehmen, weil es doch nicht so cool war.
  • Oder, dass der Gitarrist das Solo auch nach dem 5. take nicht im Kasten hat, weil er es einfach nicht geübt hat 😉

Okay, okay…natürlich soll ein Tag im Tonstudio auch Spaß machen! Ich will ja gar nicht sagen, dass es bitter ernst sein muss. Im Gegenteil! weißt Du wie viel Spaß es macht, wenn ALLE gut vorbereitet sind und die Aufnahmen deshalb auch voller Energie strotzen! Das kann Dir kein Plugin ersetzen…

Echte Energie, Momentum, Vibe – nenne es wie Du willst: Sowas kann man nicht „später im Mix“ richten. Sowas ist magisch. Deshalb mein Tipp: Bereite Dich gut vor und Deine Aufnahme wird zum Hit!(aus der Snickers-Werbung)

Tipp #2: Nutze Kritik um besser zu werden

Nirgendwo sonst sieht man sie so oft wie im Tonstudio: Die Diva. Meistens ist dieser Diva jedoch nicht mit einem Snickers geholfen.

In meiner Tätigkeit als A&R Manager habe ich schon unglaublich viele Sängerinnen und Sänger (aber auch Instrumentalisten) gesehen die übermäßig eingeschnappt waren, wenn der Produzent Feedback gibt.

Dabei ist die Reaktion allzu oft völlig übertrieben. Denn der Produzent möchte Dir niemals etwas böses, wenn er Dich „kritisiert“. Natürlich kommt es darauf an was er/sie sagt und in welchem Ton. Aber in den allermeisten Fällen hat der Produzent ein super Ergebnis zum Ziel. Das selbe Ziel wie Du: Eine geile Aufnahme und bestenfalls ein Hit!

Deshalb mein Tipp (auch wenn es manchmal schmerzt): Lass die Eitelkeit zu Hause und nutze die Kritik von Profis um besser zu werden. Oftmals kann ein Verbesserungsschlag (auch eine Form von Kritik) dazu führen, dass der Song NOCH besser wird. Dann ist es doch letztendlich egal wer die Idee hatte. Was zählt ist das Gesamtbild – und das bringt mich zu Tipp #3…

Tipp #3: Das Gesamtbild im Auge haben

Okay, dieser Punkt ist vielleicht etwas um die Ecke gedacht. Aber es hilft auch im Tonstudio das Gesamtbild der gesamten Produktion (Musik, Video, Marketing usw.) im Auge zu behalten. Manchmal kann es passieren, dass man im Studio nämlich anfängt das Genre zu verfremden.

Und das kann sehr leicht passieren – bei den ganzen genialen Sound-Libraries, Plugins, Effektgeräten…Dann wird aus einer Rockband ohne Keyboarder, plötzlich eine MIT Keyboarder, weil der „Synthie“ so gut dazu gepasst hat.

Das muss ja nichts schlechtes sein. Haben wir auch schon gemacht. Allerdings haben wir dann entweder einen DJ für den Song dabei gehabt oder eben einen Keyboarder angeheuert. Das ist in den meisten Fällen für eine Indie-Band nicht so die optimale Lösung.

Deshalb mein Tipp #3: Lass Dich nicht von den ganzen (coolen) Effekt-Möglichkeiten und behalte das Gesamtbild im Auge. Manchmal ist weniger mehr!

Wenn Du diese 3 einfachen Tipps berücksichtigst kann so viel nicht mehr schief gehen 😉 Ich hoffe Dir hat der Beitrag gefallen.

Ein Tipp noch, wenn Du mehr Fans haben willst….

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